DAS ZACHÄUS – HAUS
- Mit dem Bau wurde 1991 in Gitega begonnen - initiiert u. a. von den Seniorenexperten aus Kassel, Werner Hupe (†) und Hannelore Klabes und finanziert mit Mitteln des Deutschen Caritasverbandes und der Europäischen Union.
- Im Bürgerkrieg (1993 - 2005) wurde das Zentrum 1995 von Kindern und Jugendlichen mit einer körperlichen Behinderung bezogen.
- Zwei Monate vor seiner Ermordung wurde das "Zachäus-Haus" 1996 von Erzbischof Joachim Ruhuna eingeweiht.
Das Haus wurde benannt nach dem deutschen Burundi-Missionar Pater Zachäus Knoll aus Hechingen.
Es ist für 120 Kinder und Jugendliche eine "Oase des Friedens und der Hoffnung" – im heutigen Burundi eine Seltenheit.
Das "Zachäus-Haus" wird getragen und geleitet von Schwestern der burundischen Ordensgemeinschaft Bene-Tereziya.
Eine vierjährige Berufsausbildung oder der Besuch der umliegenden Schulen ermöglicht den jungen Leuten trotz oft schwerster körperlicher Behinderungen in eine hoffnungsfrohe Zukunft zu blicken. Viele Ausbildungsabschlüsse bis hin zum Hochschulabschluss wurden bisher erreicht.
Ohne Freunde in Deutschland hat dieses Zentrum alleine noch keine Zukunft, da es keinerlei öffentliche Zuschüsse gibt und die Familien der Bewohner zu arm sind, einen eigenen Beitrag leisten zu können.
Pfarrer Ludwig Kamm sowie Hannelore Klabes besuchen privat jedes Jahr einmal das Zentrum, um sich ein Bild von der Arbeit und vom Leben im Zachäus-Haus zu machen.
Flyer als pdf